Union 1

Die Bewohner des Wohnprojekts Union 1“ wohnen nun seit ungefähr einem Jahr in dem neu entstandenen Wohnprojektvon BetreuWo e.V. Die meisten von uns haben zum Jahreswechsel oder kurz danach ihre neuen und teilweise auch ersten eigenen Wohnungen bezogen.Für mich war das zwar nicht die erste eigene Wohnung, aber so die beste Wohnung, in der ich je gewohnt habe. Warum? Der Konakt unter uns, also den sechs Bewohnern des Wohnprojektes untereinander ist gut und die Wohnungen, die wir haben sind ganz neu und komplett barrierefrei. Das ist für mich aufgrund meiner körperlichen Einschränkungen sehr wichtig. In meiner alten Wohnung gab es zum Beispiel oft Probleme mit dem Aufzug, der nicht immer funktionierte, der Treppe und Barrieren im Badezimmer aber auch mit dem alleine sein, also ich hatte dort nur wenig Kontakt zu den Nachbarn.

Wir von dem Wohnprojekt Union 1“ haben uns bereits einige Monate vor dem Einzug regelmäßig getroffen, um uns kennen zu lernen und zu einer Gemeinschaftzu werden. So waren wir zum Beispiel gemeinsam im Zoo und Minigolf spielen, auf dem Weihnachtsmarkt und haben auch vorher gemeinsam den Rohbau und den Wohnkomplex in der Bauphase besichigt. Das war interessant und auch wichtig, um z.B. die Einrichtung und Küche der Wohnung zu planen.

Nun wohnen wir schon seit über einem Jahr hier zusammen.

Ich persönlich empfinde das Wohnen hier als sehr angenehm und die Hausgemeinschaft bietet mir nicht nur soziale Konakte und Austausch mit anderen Leuten in meinem Alter, sondern auch Unterstützung und zum Beispiel auch Motivation zur Arbeit zu gehen, denn meine Nachbarn arbeiten auch alle, teilweise sogar mit mir in der WfbM.

Vor dem Kontaktverbot in der Coronazeit haben wir uns als Hausgemeinschaft, also wir Bewohner des Wohnprojeks „Union 1“ regelmäßig getroffen, um Aktuelles zu besprechen, Aktivitäten zu planen und den Kontakt untereinander und zu unserem neuen Fallmanager zu fördern. Auch Probleme konnten im Rahmen dieser Treffen geklärt werden. Im Wechsel haben wir uns immer bei einem anderen von uns in der Wohnung getroffen. Aktuell können die Versammlungen aufgrund der Coronakrise leider nicht stattfinden. Das finde ich schade, aber ich verstehe auch, dass das aktuell nicht geht. Umso mehr freue ich mich wieder darauf, wenn wir uns wieder treffen können und gemeinsam Freizeiaktivitäten unternehmen können.

Abschließend kann ich sagen, dass ich sehr froh bin hier eine Wohnung bekommen zu haben und dass wir hier alle gut miteinander zurecht kommen.

Foto in der Küche der Union

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