Corona

Belastung und Herausforderung

Corona eigentlich ein Wort, das nur das Vorhandensein einer Zusätzlichkeit beschreibt. Die Sonne hat sowas und so mancher Stern auch. Nur hier in diesem Fall handelt es sich um eine Schutzschicht für einen ganz miesen Virus.

Dieser Virus hat uns überfallen und z.B. mir die Fragilität unseres Immunsystems gezeigt. Im Verlauf dieser Pandemie habe ich mich eingeschränkt, auf vieles verzichtet und Gewohnheiten geändert. Es ist manchmal eine Belastung, obwohl ich zu denen gehöre, die sich beschäftigen kann. Die Zeit bisher habe ich genutzt, um neue Bücher zu entdecken, die Natur mehr zu beobachten und mehr zu meditieren. Aber ich merke auch, mir fehlt Bewegung, die körperliche Herausforderung.

Und dann fallen mir die vielen Menschen ein, die isoliert und ohne Ansprache allein gelassen wurden. An dieser Stelle bedanke ich mich bei all meinen Unterstützern, die mich spazierengeschoben haben und auch mit mir einkaufen gingen. Auch der Pflegedienst hat weiterhin seine Arbeit verrichtet. Ohne die Freiwilligkeit anderer Menschen wäre ich in den Zeiten des Shut down bestimmt viel schlechter weggekommen nicht nur körperlich auch psychisch. Ich kann Telefon und Internet nutzen, aber was ist mit denjenigen, die diese Möglichkeiten nicht haben? Belastung in Extremform. Keine Chance der Kommunikation grausam. Ich gehöre gleich zu mehreren Risikogruppen, aber trotzdem bemühe ich mich um einen „normalen“ Umgang mit diesem kleinen Ekelpaket. Mundschutz auf, Desinfektionsmittel in der Tasche und raus an die frische Luft. Draußen ist die Gefahr ja fast „verflogen.“ Vom Winde verweht. Nur in geschlossenen Räumen ist gefährlicher und außerdem ungesünder. Viele machen derzeit Situationen durch, die ich mir nur schwer vorstellen kann.

petra

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